Bei der Datenintegration werden üblicherweise Daten von verschiedenen Quellen herangezogen — Support- und Vertriebsdatenbanken, Daten aus Kundentreueprogrammen, etc. — um eine 360° Ansicht Ihres Kunden, Geschäftspartners oder Patienten zu erstellen. Diese 360° Ansicht ist Ihr heiliger Gral. Sie ermöglicht es Ihren APIs aus den richtigen Daten direkt einen Mehrwert zu liefern. Egal ob Sie dadurch Ihr Kundentreueprogramm verbessern, zielgerichtete Werbung ausliefern oder GDPR Anforderungen erfüllen. Die 360° Datenansicht ist Ihr Schlüssel zum Erfolg.

Leider lässt sich ein solcher 360°-Überblick nicht leicht erreichen. Macht man das, was alle machen, und kauft ein Spezial-Tool für das Masterdaten-Management (MDM), erhält man eine langsame, unpräzise Lösung. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass laut einer Studie 76 % aller MDM-Projekte scheitern.

MarkLogic Smart Mastering ist anders. Damit lassen sich Daten schnell und automatisch zentral bereitstellen. Sie müssen nicht erst ein ineffizientes, isoliertes MDM-System anschaffen. Smart Mastering nutzt unseren flexiblen Ansatz für die Erstellung von Datenmodellen. Dadurch erhalten Sie schnell einen 360°-Überblick über den gesamten bekannten Kontext. Berücksichtigt werden mehrschichtige Beziehungen übergreifend für sämtliche Daten. Mit Fuzzy Logic und KI (Reihenfolge nach Relevanz, Datenbank-Informationen und Wahrscheinlichkeitsalgorithmen) werden zusammengehörige Datensätze abgeglichen und die Zuverlässigkeit bewertet. Anhand dieser Bewertung werden zusammengehörige Datensätze automatisch zusammengeführt.

Und noch besser: Mit dem Smart Mastering von MarkLogic können Sie auch zusammengeführte Datensätze wieder trennen. Da all dies im Kontext eines Operational Data Hub geschieht, können Sie jederzeit problemlos auf Rohdaten sowie den harmonisierten Master-Datensatz zugreifen. Abstammung und Herkunft der Daten bleiben erhalten, damit Sie alle vorgenommenen Änderungen nachvollziehen können. Das bietet keine andere MDM-Lösung. Gut. Unschlagbar gut.

Pat Roberts - 360° Ansicht

Kundendaten die Sinn machen

MDM wurde ins Leben gerufen um übliche Dateninkonsistenzen aufzulösen. Als besonders schwieriger Fall erweisen sich Personendaten. Üblicherweise spricht man im MDM von „Person Entities“.

Daten eines Kunden können n verschiedenen Systemen unterschiedlich abgelegt sein. Das kann auf Tippfehler, Spitznamen oder mehrere Konten zurückgehen. Eine Kundin, die in einem System als „Pat Richards“ auftaucht, kann in einem anderen System unter „Patricia Ricardo“ gespeichert sein. Oftmals verbergen sich hinter einer Entität aber auch verschiedene Personen. So könnte es z.B. sein, dass „Pat Richards“ eine gleichnamige Tochter hat, die an der gleichen Adresse wohnt. 2 Personen - nur 1 Name.

Im Geschäftsalltag kommen diese Herausforderungen bezüglich Personendaten besonders häufig vor. Traditionelle Master Data Management (MDM) Lösungen sind dieser Herausforderung nicht gewachsen. Um Ihren Daten einen Sinn zu geben, müssen Sie Ihre Herangehensweise an diese Herausforderung überdenken. Ohne eine 360°-Sicht auf Ihre Kunden werden Sie weder guten Service noch die gewünschten Geschäftsziele realisieren können.

Warum ist herkömmliches MDM zum Scheitern verurteilt?

Abgesehen davon, dass Abgleich und Zusammenführung von Daten zu stark vereinfacht werden, bringen herkömmliche MDM-Tools unzählige weitere Probleme mit sich.

  • Langsame Implementierung – Vorab müssen komplexe Datenmodelle erstellt und ETL-Prozesse durchgeführt werden.
  • Zu simpel – Modelle ohne KI sind extrem anfällig für Ungenauigkeiten. Oftmals bis zu 80%.
  • Kein Trennen zusammengeführter Datensätze – Durch "Survivorship"-Regeln wird festgelegt, welcher Datensatz beibehalten und welcher für immer gelöscht wird.
  • Schlechte Governance – Zeitstempel bei jeder Tabelle, die Auskunft über die Herkunft geben, sind für Datenbankmodelle denkbar ungeeignet und verlangsamen Abfragen.
  • Mehr Silos – Entwicklungsaufwände werden notwendig, um ein MDM-Tool, den operativen Zugriff und das Data Warehouse anzubinden.
  • Nicht vertrauenswürdig – Jedes zusätzliche Daten-Silo ist ein weiterer Knoten, der das Sicherheitsrisiko erhöht.

Smart Mastering mit dem MarkLogic Data Hub

Der intelligentere Ansatz: Smart Mastering im Data Hub

MarkLogic wurde als Integrationsplattform für Datenbanken entwickelt. Somit eignet sich diese besonders gut als MDM Lösung mit Smart Mastering. Es handelt sich nicht um eine Zusatzlösung, sondern um eine direkt in den MarkLogic Operational Data Hub integrierte Funktion, die sich sofort anwenden lässt.
Sicher und geregelt

In MarkLogic – der sichersten NoSQL-Datenbank – sind Ihre Daten geschützt. Governance Ansprüche werden problemlos erfüllt, da Smart Mastering entwickelt wurde um die Herkunft und Abstammung Ihrer Daten zu erhalten bzw. nachzuverfolgen. Das ist für Ihr Unternehmen nicht nur für Vorschriften wie die DSGVO wichtig, sondern auch für einen ausgezeichneten Kundenservice hilfreich.

Schnell und schlank

Mit MarkLogic sind Datenintegrations-Projekte 5‑mal schneller fertig. Das gleiche gilt für Smart Mastering mit MarkLogic. Dabei müssen Sie kein veraltetes und fehleranfälliges MDM-Produkt kaufen. Mit Smart Mastering können Sie dank vorkonfigurierter Regeln, APIs und einer ansprechenden Benutzeroberfläche sofort loslegen.

Intelligent und automatisch

Smart Mastering von MarkLogic berücksichtigt beim Abgleichen und Zusammenführen den vollen Kontext Ihrer Daten – vollautomatisch. Grundlage ist ein sogenannter "trust-based" Algorithmus, um Duplikate und unvollständige Entitäten aufzulösen. Zusätzlich können zusammengeführte Datensätze bei Fehlern wieder getrennt werden (stets im Einklang mit MDM).

Wir verwenden MarkLogic für unsere Informationsdatenbank. Damit bildet es den Kern rund um Master Data Managements, Referenzdaten und semantische Datenanreicherung. Tatsächlich verwenden wir MarkLogic wann immer möglich, weil wir uns auf die Funktionen und den Support verlassen können.“

Sema Ustuntas

Mastering-Prozess im MarkLogic Data Hub

Mastering-Prozess in einem MarkLogic Data Hub

Mit MarkLogic sind Änderungen kein Problem. Um eine agile Modellierung zu gewährleisten nimmt MarkLogic Daten in beliebigen Formaten auf. Anschließend wird schrittweise die Auffindbarkeit dieser Daten optimiert. Wenn Sie etwas überarbeiten müssen – z. B. zusammengeführte Daten wieder trennen oder eine Regel ändern –, ist das kein Problem!

Wie funktioniert Smart Mastering?

Smart Mastering Video

Smart Mastering - Erste Schritte

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Data Hub Framework

Code herunterladen

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Smart Mastering Repository

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Smart Mastering Demo

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