De Gruyter

Der europäische Verlag veröffentlicht seit 1749 englische und deutsche Literatur, hauptsächlich aus den Bereichen Wissenschaft, Technik, Recht, Geistes- und Sozialwissenschaften. Mit etwa 1.400 Büchern pro Jahr – zusätzlich zu Zeitschriften, Referenzmaterial und Datenbanken – umfasst der kompilierte Katalog von De Gruyter über 65.000 Titel.

Anders als in anderen Branchen sind die Kunden von De Gruyter nicht die Endnutzer: Sie verkaufen an Universitätsbibliotheken und andere akademische Institutionen weiter.


Herausforderungen

Viele Jahre lag der Schwerpunkt in Wissenschaftsverlagen auf Druckerzeugnissen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts ist die Nachfrage nach digitalen Inhalten stark gestiegen. Dieser branchenweite Wandel hat De Gruyter dazu bewegt, sein Geschäft zu überdenken und neu zu gestalten. „Durch den Wandel der veröffentlichten Inhalte verstehen wir uns nicht mehr als traditionellen Verlag“, erklärt Kohl. „Wir sind eher zu einem Dienstleister und auch zu einer Hosting-Plattform geworden.“

Und die Kundenanforderungen verändern sich – sowohl was das Format als auch was den Zeitrahmen angeht. Es werde ein detaillierterer und schnellerer Zugang zu Inhalten erwartet, erläutert Kohl. „Kaufen bedeutet jetzt nicht mehr „für alle Fälle“, sondern „gerade noch rechtzeitig“. Wir können uns eine Produktionszeit von mehreren Jahren nicht leisten. Es muss schnell gehen, kundenspezifisch und flexibel sein.“

Seit 2006 setzt De Gruyter auf verschiedene Technologien und Support-Mitarbeiter. Angesichts der vielen verschiedenen Inhaltsarten und Geschäftsmodelle verließ man sich zuvor auf mehrere vererbte Datenbanken, Webseiten und Online-Plattformen. Doch die komplizierte Infrastruktur erwies sich nicht nur als mühsam zu pflegen und teuer, sie verhinderte auch den Fortschritt durch neue Innovationen.

2009 war es an der Zeit für De Gruyter, die Dinge zu vereinfachen. „Wir brauchten eine neue, konsolidierte Plattform, die mehr Flexibilität, niedrigere Kosten und mehr Automatisierung bot“, erläutert Kohl.

Unsere Entscheidung für MarkLogic war mit hohen Erwartungen verbunden. Nur selten leistet eine Technologie all das, was in den Werbetexten und Broschüren versprochen wird, doch die Funktionen von MarkLogic haben unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Wir haben die richtige Wahl getroffen – MarkLogic ist einfach perfekt für uns.

Christian Kohl, Director of Information & Publishing Technology, De Gruyter

Die Lösung

Kohl machte sich mit seinem Team auf die Suche nach einer Lösung, die ihre verschiedenen Datentypen unterstützte und sich auf stetig wechselnde Strukturen einrichten ließ. Ebenfalls gefordert waren sehr gute Such- und Browse-Funktionen. Und angesichts des begrenzten Budgets musste es eine Turnkey-Lösung sein, für die keine externen Technologien erforderlich waren.

Im November 2010 war die Entscheidung gefallen und De Gruyter beauftragte MarkLogic mit der Konsolidierung von bis zu zehn Altsystemen in eine kundenorientierte Anwendung. Die neue Plattform führte alle bestehenden Systeme auf einer MarkLogic-Datenbank und -Suchmaschine zusammen. Mit einem flexiblen Entwicklungsansatz konnten neue Iterationen für die wichtigsten Funktionen implementiert werden. Ein gutes Jahr später wurde die neue Plattform eingeführt.


Überzeugende Argumente für MarkLogic

Schnellere Reaktionszeit, höherer Umsatz: Mit den vorherigen Systemen konnte es bis zu sechs Monate dauern, neue Funktionen oder Änderungen hinzuzufügen Jetzt können die stetig steigenden Anfragen in Tagen oder sogar Stunden abgewickelt werden. Das versetzt das Unternehmen auch in die Lage, seine Übernahme- und Kooperationszahlen mit Verlagspartnern zu steigern.

Verkürzte Markteinführungszeit: Die Entwicklung und Anwendung von Datenbankprodukten und Referenzarbeiten nahm früher ein Jahr in Anspruch. Jetzt sind es Tage oder Wochen.

Nahtlose Integration und Automatisierung: De Gruyter richtete XML-Feeds ein, um alle Daten aus seinem ERP-System – das Metadaten, Kataloge, Preise und andere Informationen umfasst – direkt in MarkLogic zu übertragen. Die neue Plattform lässt sich auch mit den CMS- und MAM-Systemen des Unternehmens verbinden, wodurch der Inhaltsfluss optimiert werden kann.

Optimierter Übernahmeprozess: Früher war die Übernahme von weiteren Anbietern und Inhalten insbesondere für die IT-Abteilung ein mühsamer Prozess. Mit der neuen Plattform kann De Gruyter Datenvolumen aufstocken, ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird.

Niedrigere Kosten: Durch die vereinfachte Struktur von MarkLogic muss nicht länger zwischen der SQL-Datenbank und der Anwendungsebene gemappt werden, was zu einer Einsparung von Wartungskosten führt. Zudem konnte De Gruyter seine Hosting-Kosten halbieren, indem ein Großteil seiner Hardware-Anforderungen behoben werden konnte.

Out-of-the-box-Suche: Aufgrund des begrenzten Budgets benötigte De Gruyter eine Lösung, die ohne ein externes Tool arbeitet – so wie z. B. MarkLogic. „Eine Integration mit dem SQL-Server ist nicht erforderlich“, erläutert Kohl. „Die Suche von MarkLogic reicht vollkommen aus.“

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