Founders Online

Founders Online ist ein kostenfreies Online-Tool, betrieben im Auftrag der National Archives der USA und umgesetzt von der University of Virginia (U.Va.) Press. Es gibt der Öffentlichkeit Zugang zu Dokumenten von sechs Gründungsvätern der USA: Thomas Jefferson, Benjamin Franklin, George Washington, James Madison, John Adams und Alexander Hamilton. Founders Online wurde von der National Historical Publications and Records Commission der National Archives gegründet und entstand in 50 Jahren wissenschaftlicher Arbeit. Es bietet einen Einblick in die Leistung führender Köpfe aus dem Zeitalter der Aufklärung. Die Webseite bietet über Suchfunktionen Zugang zu über 150.000 Dokumenten. Diese Zahl soll noch auf 175.000 steigen.

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Herausforderungen

Da Founders Online auf mehrere Jahrzehnte akademischer Forschungsarbeit gründet, stand U.Va. Press zunächst vor der Herausforderung, ein wissenschaftliches Tool, auf das üblicherweise eine begrenzte Anzahl an Wissenschaftlern zugreift, zu einer Quelle von nationaler Reichweite auszubauen, die von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. U.Va. Press war zwar gut vorbereitet – denn MarkLogic wurde schon früh, im Jahr 2004, damit beauftragt, die XML-basierte Plattform zu entwickeln, die Founders Online voranging. Doch die Originalplattform war nie darauf ausgelegt gewesen, gleichzeitig und im großen Stil für Nutzer verfügbar zu sein; wie in vielen Organisationen waren die Anforderungen von U.Va Press mit der Zeit gestiegen.

Erhöhter Load: Auf der alten Plattform nahm die Systemleistung unter Last schnell ab. In der Aufbauphase von Founders Online zeigten Tests, dass die Architektur nur 100 Nutzer zu einer Zeit unterstützen konnte.

Legacy-Darstellung: Für das ursprüngliche System war es unerlässlich, die Optik von Druckausgaben beizubehalten. Auf kleinere Dateien hatte das nur wenig Auswirkungen, doch größere, ausliegende Sammlungen stellten das System vor eine Herausforderung.

Überflüssige Suchvorgänge:Mit dem Fokus auf Form statt Funktion führte die alte Plattform jede Suche von Grund auf neu durch. Selbst wenn ein Nutzer bereits nach „Jefferson“ und „Independence“ gesucht hatte, führte das System jedes Mal eine komplett neue Suche aus. Dass jedes Mal „das Rad neu erfunden“ wurde, stellte eine Belastung für die Computerressourcen dar und verlangsamte das System erheblich.

Eingeschränkte Ressourcen:Die Dinge wurden noch dadurch erschwert, dass dem Unternehmen nur 1,5 Vollzeitkräfte für das Projekt zur Verfügung standen.


Die Lösung

Als einzige Enterprise NoSQL Datenbank-Plattform verfügt MarkLogic über umfassende Erfahrungen in der Erstellung von Inhaltssystemen, die Millionen von Datenpunkten schnell verwalten können. Es wird Unternehmen ermöglicht, Daten in beliebiger Form einzupflegen, nicht nur in unflexiblen Zeilen und Spalten traditioneller, strukturierter Datenbanken. Ein Aspekt besteht darin, dass MarkLogic es auch kleinen Unternehmen ermöglicht, Kapazitäten schnell zu erhöhen und Erfolge zu erzielen, ohne viele Berater engagieren zu müssen.

Wir sind ein kleines Unternehmen. Mit MarkLogic konnten wir eine Online-Veröffentlichung umgestalten und neu codieren, um sie einer viel größeren Zielgruppe zugänglich zu machen. Das war möglich, weil es sich bei MarkLogic um eine einreihige Plattform mit XML-Daten handelt, in der Suche, Navigation und Darstellung bereits integriert sind.

David Sewell, Editorial and Technical Manager, University of Virginia Press

Überzeugende Argumente für MarkLogic

Aufgrund der nativen Such-, Navigations- und Darstellungsfunktionen war es nicht erforderlich, dass U.Va. Press seine bestehende Plattform für die Umskalierung von Grund auf neu erstellte. Fragen konnten allgemein formuliert werden anstatt auf Grundlage einzelner Dokumente. Während sich eine traditionelle strukturierte Datenbank etwa durch Millionen von Zeilen und Spalten arbeitet, setzt MarkLogic Datenmapping ein, um relevante Dokumente schnell zu lokalisieren.

Suchen im Millisekundenbereich: Das Ergebnis für die Nutzer der Seite – die Öffentlichkeit – ist eine schnelle, mit Google vergleichbare Sucherfahrung. Es wird in einer Dokumentensammlung, die über die letzten 200 Jahre entstanden ist, gesucht. Mit den stabilen Such-Tools von MarkLogic können Kunden die Antwortzeit für ein großes, 90 Seiten starkes Dokument von 19 Sekunden auf lediglich 1,86 Millisekunden verkürzen. Stieg die Last auf 5.000 gleichzeitige Nutzer an – oder die 50-fach hochgerechnete Kapazität beim ersten Test – betrug die durchschnittliche Antwortzeit nur 120 Millisekunden.

Nutzung vorhandener IT-Ressourcen: Mithilfe von Datenmapping, zum Anzeigen von Dokumentengruppen, war der Kunde in der Lage, irrelevante Ergebnisse und Informationsengpässe zu vermeiden, um Ergenisse schnell und exakt zurückzugeben. Es ist zudem auf der vorigen Programmierung aufgebaut und nutzt vorhandene Schalter, um bereits bestehende Prozesse zu reproduzieren.

Bessere Dateneinsicht: Der Kunde erstellte ein statisches Verzeichnis früherer Suchergebnisse und füllte es vor Einführung mit den häufigsten Suchbegriffen und Links aus. Wenn nun ein bekannter Suchbegriff in das System eingegeben wird, werden einfach bestehende Ergebnisse genutzt, ohne dass jedes gespeicherte Dokument erneut durchsucht werden muss. Je mehr Personen das System nutzen, desto umfangreicher wird der gespeicherte Such-Cache.

Effizienter arbeiten mit weniger Mitarbeitern: Bei U.Va. Press waren nur zwei Programmierer – einer davon in Teilzeit – notwendig, um die bestehende Plattform umzugestalten und damit die Antwortzeiten erheblich zu verkürzen und die Kapazität für gleichzeitige Nutzer zu erhöhen. Die intuitive, benutzerfreundliche Schnittstelle von MarkLogic ermöglichte ihnen die Optimierung bestehender Prozesse und die Erstellung einer einfacheren, eleganteren Lösung. Mit anderen Worten: Das Unternehmen musste nicht in externe Ressourcen investieren.

Erreichen von Kundenzielen: „Mit MarkLogic konnten wir insgesamt alle unsere Leistungsziele erreichen“, sagt Sewell. „Unser Ziel war es, eine vollständig neue, öffentliche, frei zugängliche Webseite zu erstellen, die wir jetzt als Founders Online kennen.“

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