Springer

Seit über 160 Jahren bestimmt Springer das wissenschaftliche und medizinische Verlagswesen. Das Unternehmen veröffentlicht jährlich mehr als 8.000 neue Buchtitel – und das allein im Bereich Print. Um die steigende Nachfrage an Online-Diensten abzudecken, unterhält Springer zusätzlich einen Onlinekatalog mit mehr als 169.000 eBooks und besitzt den weltweit größten Open-Access-Server. Die Content-Delivery-Plattform des Unternehmens, SpringerLink, ist das Herz des Unternehmens und beinhaltet mehr als 8,4 Millionen wissenschaftliche Dokumente, einschließlich Magazine, Bücher, Serien, Protokolle und Nachschlagewerke.

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Herausforderungen

Als eine der ersten Online-Content-Plattformen wurde SpringerLink 1996 eingeführt. Ursprünglich nutzte man die Seite als Präsentationsfläche für einige Verlagszeitschriften. Als der Online-Content immer wichtiger für das gesamte Unternehmen wurde, entwickelte sich SpringerLink zur Drehscheibe für alle herausgegebenen Zeitschriften und später für die gesamte Bibliothek.

Aufgrund der riesigen Bibliothek und einer Umsatzverschiebung von Print- zu elektronischen Medien brauchte Springer ein höheres Maß an Flexibilität und Kontrolle über den Contet-Vertrieb, der zwei Drittel des Unternehmensumsatzes ausmachte. Bei Springer benötigte man:

  • Eine In-House-Lösung. Während der letzten acht Jahre war SpringerLink über einen Drittanbieter betrieben worden. Als daraus nun ein entscheidender Teil des Umsatzes wurde, wollte man diesen strategischen Vermögenswert nicht mehr mit einer fremden Technologie betreiben.
  • Kurzfristige Einführung. Da das Vertragsende mit dem Drittanbieter schnell näherrückte blieben Springer nur 11 Monate, um das Projekt durchzuführen.
  • Schnelle Suchfunktion. Da der Online-Inhalt schnell wuchs, regelrecht explodierte, erwarteten die Nutzer zunehmend eine bessere Funktionalität des Content Providers, einschließlich einer Suchmaschine, die in Sekundenbruchteilen Ergebnisse liefert.

Unsere Erfahrung mit MarkLogic ist, dass sie unser Unternehmen kennenlernen wollten, um die Schwierigkeiten, die wir hatten, genau zu verstehen und uns anschließend gezielte Lösungen für spezielle Probleme anzubieten.

Brian Bishop, VP Platform Development, Springer

Die Lösung

Springer entschied sich für MarkLogic als neue Plattform, da es ihnen damit möglich war, ihren Kunden mehr Anwendungen zu bieten und so ein Erlebnis zu schaffen, das über die reine Lieferung von Inhalten hinausging. Im Vorfeld hatte man mithilfe der MarkLogic Technologie einige leistungsstarke Anwendungen entwickelt und eingeführt. Darunter eine Funktion zur Speicherortermittlung von Dokumenten der Verfasser, eine Suchmaschine für Mathematiker, ein Programm, das wissenschaftliche Fachausdrücke im Verlagskontext anzeigt, und SpringerImages, eine solide Plattform, die es dem Nutzer ermöglicht, die Millionen Bilder in SpringerLink zu durchsuchen.


Vorteile

MarkLogic bot Springer eine In-House Lösung, die SpringerLink enorm verbesserte. Außerdem trug MarkLogic dazu bei:

  • Den Umsatz zu steigern. SpringerLink wurde zum Kerngeschäft von Springer. Die Plattform erwirtschaftet 95 % des Online-Umsatzes, verzeichnet täglich 2 Millionen Aufrufe und über eine Million Downloads.
  • Das Unternehmensergebnis zu verbessern. Innerhalb von Sekundenbruchteilen analysiert SpringerLink hunderte von Kundenverträgen, um zu überprüfen, zu welchen der Millionen von Produkte sie Zugang haben. Zu Stoßzeiten lädt die neue Plattform zweimal schneller und führt Funktionen bis zu
    viermal schneller aus.
  • Die Nutzerbindung zu stärken.Seit der Einführung von MarkLogic, verbringern Nutzer ein Drittel mehr Zeit auf SpringerLink, die Bounce-Rate verringerte sich um die Hälfte und die Zahl der Besucher nahm zu.
  • SpringerImages neu aufzubauen. MarkLogic sucht Bildunterschriften sowie relevante Textstellen zum Bild, um so genauere und bessere Ergebnisse zu liefern.
  • Den Entwicklungsprozess agiler zu gestalten. Die Agilität von MarkLogic ermöglicht automatisierte Tests, kontinuierliche Einbindungen und Weiterentwicklungen und wöchentliche Iterationen.
  • Die Architektur zu vereinfachen. Die in MarkLogic eingebaute Suchmaschine half Springer dabei, die Architektur zu vereinfachen. Darüber hinaus ermöglicht es Nutzern, eigene wiederverwendbare Suchen einzugeben.
  • Die mehrsprachige Suchfunktion einzurichten. MarkLogic kann die Suchparameter gemäß der Sprache des Nutzers anpassen. Deutsch- und englischsprachige Nutzer erhalten auf sie zugeschnittene Ergebnisse.
  • Schnelle Markteinführung zu realisieren. Dank der neuen Plattform schaffte es Springer von drei jährlichen Neuveröffentlichungen auf eine wöchentlich. Neue Funktionen können sofort eingeführt werden, sobald der Bedarf erkannt wurde.

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