Royal Society of Chemistry

Als die Contentexperten der Royal Society of Chemistry (RSC) mit Millionen von Dateien zu kämpfen hatten schlossen sie sich mit MarkLogic zusammen, um eine Lösung zu finden. Mithilfe der MarkLogic Enterprise NoSQL Datenbank verschaffte die RSC Unternehmern, Dozenten und Forschern auf der ganzen Welt, Zugang zu den Informationen von über einem Jahrhundert.

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Das Unternehmen

Die RSC, die vor über 150 Jahren in Großbritannien gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht mehr Aufmerksamkeit auf die Chemiewissenschaften zu lenken. Mit mehr als 48.000 Mitgliedern weltweit, entstand die RSC als Nachfolgeorganisation von vier renommierten und traditionell etablierten Institutionen der Chemiewissenschaften – der Chemical Society, der Society for Analytical Chemistry, dem Royal Institute of Chemistry und der Faraday Society. Die Hauptsitze der RSC sind London und Cambridge. Internationale Niederlassungen befinden sich in den USA, China, Japan, Indien und Brasilien.

Um die Bekanntheit der Berufe und Forschung in der Chemie zu erhöhen, veranstaltet die RSC Konferenzen, Meetings und öffentliche Veranstaltungen. Des Weiteren veröffentlicht sie wissenschaftliche und in der Chemiebranche renommierte Fachzeitschriften, Bücher und Datenbanken.

Zusätzlich zu den zahlreichen Inhalten, erwarb die RSC vor Kurzem den Merck Index. Dieses renommierte Fachbuch nutzen Experten der Branche seit über 120 Jahren. Es gilt als weltweit führendes Werk im chemischen Bereich.


Die Herausforderung

Bereits die Datenverwaltung eines Jahres ist keine kleine Sache. Was bedeutet dies also für 170 Jahre? Seit den 1840-Jahren trug die RSC Millionen von Bildern, Forschungsdateien und Artikeln von über 200.000 Autoren zusammen. All diese Informationen waren in zahlreichen verschiedenen Formaten und Orten abgespeichert. Die Datenmenge nahm täglich zu.

Vor allem aufgrund des schnellen Wachstums von Social Media und digitalen Formaten, entschied sich die RSC 2010 eine Initiative zu starten, um ihre Daten zugänglicher, beweglicher und mobiler zu machen.

David Leeming, Strategic Innovation Group Solutions Manager bei RSC, fasst das Ziel wie folgt zusammen: „Wir benötigten ein vollständiges Repository, das unsere gesamten Inhalte online für jeden zugänglich machte – vom Lehrer, über die Unternehmer bis hin zu den Forschern. Dazu mussten wir die richtige Technologie finden.“


Die Lösung

Nachdem verschiedene Hersteller verglichen wurden, entschied sich RSC für MarkLogic als beste Plattform für die Unternehmensansprüche. Es wurden drei Seiten entwickelt: RSC Publishing: http://www.rsc.org/publishing, Learn Chemistry: http://www.rsc.org/learn-chemistry und Chemistry World: http://www.rsc.org/chemistryworld.

Aufgrund der großen Breite an Informationsmedien des Unternehmens – Bücher, E-Mails, Anleitungen, Tweets, Metadaten und weitere – ist es unmöglich das Datenvolumen einem einzigen Schema zuzuordnen. Das bedeutet, dass eine herkömmliche, relationale Datenbank ungeeignet ist. Das dokumenten-basierte Datenmodell von MarkLogic ist ideal für verschiedene Formate und hierarchische Metadaten. Die RSC kann Informationsdaten laden, ohne sie vorher in ein vorgegebenes Format konvertieren zu müssen.

Leeming hebt hervor: „Ein Kapitel in einem Buch unterscheidet sich wesentlich von einem Zeitungsartikel. Eine relationale Datenbank kann beide nicht zusammenführen. MarkLogic dagegen ist so flexibel, dass alle Arten unstrukturierter Inhalte im selben Lieferungsmechanismus landen, von Tabellen über Bilder und Videos bis zu Kommentaren aus sozialen Netzwerken.“

MarkLogic bietet viele wesentliche Vorteile, darunter die Möglichkeit, Inhalte als XML-Dokumente zu speichern. Die Datenbank zeigt auch logische Verbindungen zwischen verschiedenen Inhaltsarten auf. Jedes Bild, Video und jeder Artikel werden automatisch markiert. So ist es dem Nutzer möglich, benötigte Informationen zu finden, zu verstehen und zu nutzen. Wie unten dargestellt, funktioniert die Suchfunktion von RSC schnell und intuitiv mittels eines Standard Webbrowsers.

RSC Websuche

Die neue MarkLogic Plattform ist ein entscheidender Vorteil für die Übernahme des Merck Indexes durch RSC. „Wir arbeiten eifrig daran, den Merck Index für die digitale Zukunft weiterzuentwickeln“, so Dr. James Milne, Publishing Executive Director bei RSC. Die schemalose Datenbank von MarkLogic stellt das kontinuierliche Wachstum der Online-Publikationen sicher.


Wissensaustausch

Mit der größeren Datenzugänglichkeit dank der neuen Datenbank von MarkLogic ist die Verlagsabteilung von RSC sehr viel produktiver geworden. Man veröffentlichte 2011 mehr als 20.000 Artikel. „Jetzt sind wir in der Lage, dreimal soviele Zeitschriften und viermal so viele Artikel zu veröffentlichen als noch 2006. Außerdem können wir sie schneller auf den Markt bringen“, erklärt Leeming. „Des Weiteren haben wir die Möglichkeit, neue Schulungsprogramme zu entwickeln um so noch mehr Menschen die Chemie nahe zu bringen.“

Zusätzlich dazu konnte RSC seit der Einführung der ganzheitlichen MarkLogic Datenbank einen 30-prozentigen Zuwachs an gelesenen Artikeln, einen 70-prozentigen Anstieg von Besuchen der Aus- und Weiterbildungsseiten und einen neuen Höchststand der Forschungsaktivitäten in Indien, China und Brasilien verzeichnen.

Auch wenn das vollständige Datenarchiv die wichtigste Veränderung war, brachte die MarkLogic-Technologie auch weitere Möglichkeiten. Unterstützt von der MarkLogic Enterprise NoSQL Datenbank brachte die RSC viele neue Fachzeitschriften, mobile Anwendungen, Foren in sozialen Netzwerken und Programme für Kinder heraus.

Dr. Robert Parker, Vorstandsvorsitzender des RSC, fasst die tragende Rolle, die MarkLogic bei dieser erfolgreichen Veränderung spielte, so zusammen: „Durch die Nutzung der Datenbank von MarkLogic, konnten wir die Welt der Chemie einem viel größeren Publikum zugänglich machen und gleichzeitig das Volumen und die Qualität der veröffentlichten Forschungsergebnisse steigern.

Die RSC geht bei der Vermittlung ihrer Inhalte auch weiterhin innovativ vor – und verlässt sich auch in Zukunft auf MarkLogic. „Wir müssen zu einer Online-Community werden und unsere Informationen so anbieten, wie der Endnutzer sie bekommen möchte“, so Leeming. „Mark Logic ist die Lösung, unseren Nutzern Inhalte über mobile Geräte, Webbrowser – welche Technologie sie auch immer auswählen – zur Verfügung zu stellen.“

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